Imkern im Verein

Alle, die selbst Imkern lernen möchten, können dies in unserem Verein tun. Es gibt jedes Jahr Anfängerkurse, die alle Aspekte des Bienenjahres erläutern. unter http://www.ic-neuss.de können Sie sich gerne erkundigen und anmelden.

Vorteile im Verein zu Imkern ist nicht nur die Solidarität, die man dort findet, sondern auch jede menge Seminare und Tipps auf unseren monatlichen Treffen und, man ist über den Deutschen Imkerbund Versichert!

Anmeldung unter:
Vitali.Pahl@gmx.de oder: collica@hotmail.de

Wo: Stoffeler Kapellenweg 295 in 40225 Düsseldorf

Wer: Alle Bienenfreunde und Interessierte. Jung und alt sind herzlich willkommen.

Parken: Gebührenfreie Parkplätze vorhanden.

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Referent: Prof. Dr. Holger Gohlke

Anfängerkurs Teil 1
Grundlagen der Imkerei * Gesetze und Verordnungen * Imkerliche Organisation *der Anfang mit Bienen

Anfängerkurs Teil 2
Anatomie *Verhalten und Lebensweise der Bienen * Der erste Blick ins Bienenvolk

Anfängerkurs Teil 3
Schwarmtrieblenkung * Umgang mit Schwärmen* verschiedene Möglichkeiten der Ablegerbildung * Völkerführung

Anfängerkurs Teil 4
Ableger versorgen * Honigernte * Varooakontrolle

Anfängerkurs Teil 5
Sommerarbeiten * Umweiseln * Füttern * Varroabehandlung * Einwinterung

Anfängerkurs Teil 6
Umweiseln * füttern * Abschlussbesprechung


Imkern

Alle Imker meines Vereins arbeiten mit einer so genannten Magazin-Beute. Dies ist die Bienenwohnung. Diese besteht aus einem unteren Boden mit Flugloch, mehreren übereinander angeordneten Zargen und einem Innen- und Außendeckel. Diese Magazin-Beuten gibt es in jeder nur erdenklichen Größe. Diese heißen dann Zander, Dadant, Deutsch-Normal-Maß, Schweizer Maß, Segeberger, … ganz zu schweigen von den Rähmchen, die in die Zarge eingehängt werden, da gibt es Modifizierte, Halbe, Hoffmann Seite, Dadant US Honig, …. Jeder meint, dass seine Maße die besten für die Bienen sei…

Ich arbeite mit der Zander-Beute. Die unteren beiden Zargen sind die Bruträume. Darüber stehen, durch ein Zwischengitter getrennt, weitere ein oder zwei Zargen als Honigräume. Das Zwischengitter ist so beschaffen, dass die Arbeiterinnen mühelos durchschlüpfen können, die dickere Königin aber nicht. So kann Sie im Honigraum keine Eier legen (stiften).

Im früheren Bienenkorb wurde bei der Honigernte immer Brut mit ausgequetscht. Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei.

Das Heranreifen des Honigs wird durch die Bienen bewirkt, indem sie Blütennektar und Honigtau aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern. Der Nektar wird dabei so lange eingelagert und wieder umgelagert, bis der Wassergehalt sich auf 18-20% reduziert hat. Dann wird er verdeckelt. Sobald der Honig verdeckelt ist, kann er extrahiert (geschleudert) werden.

Die Bienenwohnung

Im Gegensatz zu den früher verwendeten Strohkörben benutzt man heute so genannte „Beuten“. Der Begriff „Beute“ bezeichnet eine Bienenwohnung, in welcher der Honigraum durch ein Absperrgitter künstlich vom Brutraum getrennt ist, so dass die Honiggewinnung erleichtert wird. Heute werden häufig so genannte Magazinbeuten benutzt, die aus losen Teilen (Boxen, so genannten „Zargen“) bestehen und durch Aufeinanderstellen nach dem Baukastenprinzip den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden können.

In die Beuten werden Rähmchen mit Mittelwänden eingehängt, in die die Bienen Waben bauen. Der Imker gibt Mittelwände aus Wachs vor um einfacher zu arbeiten, Arbeitsenergie der Bienen zu sparen und die Größe der Wabenzellen zu beeinflussen (Reduzieren von Drohnenbrut).

Zum Imkerwerkzeug gehören unter anderem der Smoker zum „Beruhigen“ der Bienen, die Schutzkleidung (Hut, Schleier und Handschuhe) sowie Stockmeißel und Wabenheber.